Orgel plus
DI, 21.9.2010, 20.00 UHR
atholische Pfarrkirche Herz-Jesu,
Ludwigstraße, Wuppertal-Elberfeld
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Konzert G-Dur für Viola und Orchester (bearbeitet für Viola und Orgel)
• Largo • Allegro • Andante • Presto
Joseph Gabriel Rheinberger (1839-1901)
Präludium cmoll für Viola und Orgel aus der Sonate cmoll für Violine und Orgel
• Moderato
Torsten Laux (geb. 1965)
Johan Severin Svendsen (1840-1911)
Romanze GDur op. 26 für Viola und Orgel
Torsten Laux (geb. 1965)
Drei Psalmen für Orgel solo Psalm 5 • Psalm 30 • Psalm 100
Franz Anton Hoffmeister (1754-1812)
Caprice C-Dur für Viola solo
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto C-Dur für Viola und Orgel nach dem Concerto G-Dur op. 3 Nr. 3 (RV 310) für Violine, Streicher und Basso continuo
• Allegro • Largo • Allegro
Semjon Kalinowsky (Viola), geboren in der Ukraine, erhielt seine musikalische Ausbildung in Lemberg und Danzig. Erste öffentliche Auftritte und das Orchesterdebüt im Alter von 13 Jahren. Stipendiat der Nationalen M. TrublainiStiftung für die Jugend. 1979 staatliche Lehrbefähigungsprüfung mit Auszeichnung und Eintritt in das Diplomstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Lemberg (Prof. Z. Daschak). 1984 künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen mit Auszeichnung.
Neben umfangreicher Unterrichtstätigkeit in der Ukraine und Deutschland rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in Russland, Deutschland, Polen, Belgien, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz. Als Mitglied des Trio Arpeggione rief er vergessene Stücke in Erinnerung und ließ Bekanntes ungewöhnlich erklingen. Andere kammermusikalische Schwerpunkte bilden heute die durch viele Repertoire-Neuentdeckungen angeregte Duotätigkeit mit der Pianistin Bella Kalinowska sowie Kammermusik für Viola und Orgel. Dabei gilt sein besonderes Interesse dem Aufspüren alter Notenmanuskripte in den europäischen Musikbibliotheken. Auch als Bearbeiter und Herausgeber hat er in Zusammenarbeit mit renommierten Musikverlagen wie Robert Lienau Musikverlag (Frankfurt), Peters Verlag (Leipzig), Furore Verlag (Kassel) und Hofmeister Musikverlag (Leipzig) dazu beigetragen, das Viola-Repertoire mit neuen Werken zu bereichern.
Er ist SoloBratschist des Klassik-Philharmonie-Orchesters Hamburg. Für seine Tätigkeit wurde er vom Präsidenten der Ukraine mit dem Titel „Verdienter Künstler der Ukraine” ausgezeichnet.
Torsten Laux, geboren 1965 in Worms/Rhein, studierte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur APrüfung 1989 (Orgel bei H.J. Bartsch, Improvisation R. Menger und G. Wachowski) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Edgar Krapp) bis zum Konzertexamen 1993. 1994 bis 1996 ergänzte er seine solistische Ausbildung durch weitere Studien bei Daniel Roth und Bernhard Haas an der Musikhochschule Saarbrücken.
Torsten Laux war 1995 bis 1999 Kantor und Organist der Dankeskirche in Bad Nauheim, seit 1999 ist er Professor für Orgel an der RobertSchumannHochschule Düsseldorf. Torsten Laux ist Mitbegründer und Künstlerischer Leiter des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals (seit 2006, www.idofestival.de).
Torsten Laux hat einige renommierte internationale Orgelwettbewerbe gewonnen und zahlreiche Aufnahmen für CD, Rundfunk und Fernsehen eingespielt. Konzertreisen führen ihn nach Frankreich, Belgien, Holland, England, Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn, Rumänien und USA. Außerdem gibt er Meisterkurse für Literaturspiel und Improvisation im In- und Ausland und wirkt als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben mit.