Vorstellung der
restaurierten Seifert-Orgel
MI, 15.9.2010, 20.00 UHR
Katholische Pfarrkirche St. Laurentius,
Laurentiusplatz, Wuppertal-Elberfeld
César Franck (1822-1890) - RD
Fantaisie A-Dur aus:
Trois pièces pour grand orgue (1878)
Jehan Alain (1911-1940) - MI
Deuxième Fantaisie (1936)
Peter Paul Förster (*1927) - RD
Ach bleib mit deiner Gnade
Choral und Variationen für Orgel (2009/10)
Choral
I. Im Tempo des Chorals
II. Kyrie I der Messe "De Angelis" als Gegenstimme
III. Bewegt
IV. Thema "gespiegelt" - Ruhige Halbe
V. Beschwingt, doch nicht zu schnell
VI. Agnus Dei der Messe "De Angelis" als Gegenstimme
VII. Organo pleno
Schlusschoral - In feierlicher Ruhe
Choralzeile "Lobe den Herren..." als Gegenstimme
Georg Muffat (1653-1704) - RD
Toccata tertia aus:
Apparatus Musico Organisticus (1690)
Oxana Omelchuk (*1975) - MI
Uraufführung (2010)
Olivier Messiaen (1908-1992) - RD
VI. Joie et clarté des corps glorieux
aus: Les Corps Glorieux (1939)
Herbert Howells (1892-1983) - MI
Psalm Prelude op. 32, no. 3
über Psalm 23.4:
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich.
Marco Enrico Bossi (1861-1925) - MI
• Intermezzo lirico
• Ora gioiosa op. 132, no. 5
Roland Dopfer wurde 1977 im Allgäu geboren. Er studierte katholische Kirchenmusik an der RobertSchumannMusikhochschule Düsseldorf und erhielt im AExamen für sein Orgelspiel eine besondere Auszeichnung. Diplomstudiengänge in den Fächern Orgel und Cembalo führten ihn an die Musikhochschule Köln. Zu seinen Lehrern gehörten die Organisten Margareta Hürholz, Martha Schuster, Nigel Allcoat und der Cembalist Gerald Hambitzer. Nach einem Studium in der Solistenklasse von Christoph Bossert an der Musikhochschule Trossingen legte Dopfer sein Konzertexamen im Fach Orgel ab.
Seit 2005 ist Roland Dopfer Kirchenmusiker des Erzbistums Köln mit Dienstsitz an der katholischen Mittelpunktkirche St. Laurentius in Wuppertal. Als Organist und Cembalist konzertiert er in vielen europäischen Ländern – Großbritannien, Benelux, Italien, Spanien etc. – und gibt Kurse in den Fächern Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation. CDAufnahmen entstanden im Kaiserdom zu Speyer, den Balearen etc. und Fernsehproduktionen für ARD, ZDF und WDR.
Meik Impekoven, Jahrgang 1978, studierte an der Bonner Universität Musikwissenschaft und an der Kölner Musikhochschule Kirchenmusik, wo er im Sommer 2004 sein Diplom ablegte. Zu seinen Lehrern zählten Prof. Dr. Winfried Bönig (Orgel) und Prof. Reiner Schuhenn (Dirigieren).
Nach Abschluss seiner CAusbildung war er als Kirchenmusiker in Troisdorf tätig, bevor er während des Studiums als Assistent des Regionalkantors in den Pfarrgemeinden KölnBickendorf/Ossendorf arbeitete. Von Januar 2004 bis August 2005 wirkte er als Seelsorgebereichskirchenmusiker in St. Walburga Overath und wechselte zum September 2005 auf die Stelle des Regionalkantors mit Sitz an St. Antonius, WuppertalBarmen. Zu den zahlreichen dort beheimateten Konzerten gehört auch der 2009 ins Leben gerufene Orgelzyklus St. Antonius.
Die erfolgreiche Teilnahme an Kompositionswettbewerben, Assistenzen im Bereich Musiktheater an der Bonner Oper, sowie die Teilnahme an Orgelund Chorleitungskursen (bei Massimo Nosetti, Ton Koopman und Prof. Uwe Gronostay) runden seinen musikalischen Werdegang ab.